
Seit November 2009 besteht in der Region Bayerischer Untermain das „Regionale Familienbündnis“. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss von Einrichtungen, Initiativen, Firmen und Vereinen, die sich gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit am Bayerischen Untermain einsetzen und engagieren möchten.
Das Bündnis verfolgt die Zielsetzungen:
- Transparenz über bestehende familienorientierte Angebote schaffen,
- neue Dienstleistungen für eine 'Familienregion' entwickeln,
- das Angebot für Familien in der Region kontinuierlich ausbauen,
- die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken,
- als „Lobby“ mehr Gewicht für das Thema „Familienfreundlichkeit“ einbringen
Mit dem Regionalen Familienbündnis am Bayerischen Untermain wird deutlich gemacht, dass die Stärkung der Familienorientierung in der Region eine hohe Priorität genießt.
Die Gründungsveranstaltung fand am 11. November 2009 im Bachsaal der Christuskirchengemeinde in Aschaffenburg statt. Dabei haben die Träger der INITIATIVE BAYERISCHER UNTERMAIN vor über 120 Vertretern aus Politik, Wirtschaft sowie sozialen und öffentlichen Einrichtungen die Gründungsurkunde unterschrieben.
v.l. Unterfrankens Regierungsvizepräsident Dr. Andreas Metschke, Landrat Roland Schwing (Landkreis Miltenberg), Dieter Eser (Handwerkskammer für Unterfranken), Silke Heinbücher (IHK Aschaffenburg), Landrat Dr. Ulrich Reuter (Landkreis Aschaffenburg) und Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog unterzeichnen die Gründungsurkunde
Wie Klaus Herzog, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, in seiner Rede betonte, soll die Gründung des Bündnisses als Ergänzung der bestehenden vielfältigen Bemühungen um Familienfreundlichkeit zu sehen sein. So sei erfreulich, dass sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Reihe von Einrichtungen, Initiativen, Firmen und Vereinen zusammengefunden haben, die sich gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit am bayerischen Untermain einsetzen und engagieren möchten. „Mit dem Bündnis wird - und das ist unseres Erachtens ganz wichtig - keine neue Struktur obendrauf gesattelt, sondern eher eine starke Dachmarke gebildet, die bestehende Aktivitäten bündeln und verstärken wird,“ so Herzog. Das Familienbündnis könne man als kreative Ideenschmiede bezeichnen. Es verfolge neben der Ideen- und Projektentwicklung insbesondere die Zielsetzung des Informations- und Erfahrungsaustauschs sowie die Stärkung von Vernetzung und Kooperation.
Da am Gründungstag auch Sankt Martin war, war es nicht verwunderlich, dass die Kinder des Kindergartens Dinglerstraße mit Liedern und Laternen die Veranstaltung besuchten. Sankt Martin ist zudem auch der Schutzpatron der Stadt Aschaffenburg und so steht das Regionale Familienbündnis unter ganz besonderem Schutz.

Familienpolitik ist ein elementares Thema und geht alle an. Vor Ort – im Arbeits- und Wohnumfeld – werden die Rahmenbedingungen für eine familienfreundliche Umwelt gestaltet. Kindertagesstätten, Spielplätze, familiengerechte Wohnungen, Verkehrsangebote, Vergünstigungen für Familien, Ferienprogramme, Teilzeitarbeitsplätze oder flexible Arbeitszeiten sind wesentliche Faktoren, um das Leben für Familien zu erleichtern und die Lebensqualität für Familien zu erhöhen. Das Bündnis möchte hierfür eine Signalwirkung entfalten und für das Thema sensibilisieren.
Ziel ist es, im Sinne einer modernen Wirtschaftsförderung den Standortfaktor Familienfreundlichkeit zu stärken und als Zusammenschluss von Politik und Wirtschaft insbesondere für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu werben.
Ihr Ansprechpartner für das Regionale Familienbündnis:
INITIATIVE BAYERISCHER UNTERMAIN
Markus Seibel (Regionalmanager)
Industriering 7
63868 Großwallstadt
Tel. 06022 26-2180
E-Mail:
seibel@bayerischer-untermain.deMehr Information: