Route der Industriekultur Rhein-Main


Mit der Route der Industriekultur Rhein-Main soll die auch heute noch starke produktionsorientierte Prägung der Region verdeutlicht werden.

Die Industrie ist die Basis der wirtschaftlichen Entwicklung zu einem der wirtschaftsstärksten Verdichtungsräume in Deutschland und Europa ! Und sie ist es auch heute noch – gleichberechtigt neben den wichtigen Funktionen des Rhein-Main-Gebietes als Verkehrsdrehscheibe, Finanzplatz und Dienstleistungszentrum.

Die starke industrielle Prägung trifft ganz besonders auf den bayerischen Teil der Metropolregion zu. Der Bayerische Untermain hat - im Rhein-Main-Vergleich - den größten Anteil an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Industrie und produzierendem Gewerbe.

Die INITIATIVE BAYERISCHER UNTERMAIN möchte hierfür in der Region das Bewusstsein schaffen und engagiert sich daher aktiv in diesem länderübergreifenden Projekt.




'Erlebnisreiche Industrie' - Tage der Industriekultur Rhein-Main


Greifbares Angebot auf der Route der Industriekultur: Tage der Industriekultur Rhein-Main - AUTOMATISCH gut!

Auch 2010 finden im gesamten Rhein-Main-Gebiet die Tage der Industriekultur statt. In der Zeit vom 10. bis 15. August stehen unter dem Schwerpunktthema „Automatisierung – Mensch und Maschine“ zahlreiche Unternehmenstüren und -tore für den Blick hinter die Kulissen offen. 240 Veranstaltungen an 125 Orten umfasst das Programm im Westentaschenformat, übersichtlich nach Orten gegliedert und mit einem Index nach Orten und Tagen versehen.

In den Vorjahren waren die Schwerpunktthemen 'Flug|Hafen', 'Energie', 'Nahrungsmittelproduktion' oder 'Eisenbahn/Verkehr'

Zum wiederholten Mal beteiligen sich natürlich auch Unternehmen vom Bayerischen Untermain an dieser länderübergreifenden Kooperation und erlauben einen Blick auf automatisierte Produktions und Fertigungsprozesse. So werden Führungen und Besichtigungen bei den Firmen SCA Aschaffenburg, im neuen Biomasseheizkraftwerk im Hafen Aschaffenburg, bei Areva in Karlstein, Sodenthaler Mineralbrunnen in Sulzbach-Soden und Zeller Poroton in Alzenau angeboten. Die Brauerei Faust in Miltenberg beteiligt sich unter dem Stichwort „Automation versus handwerkliche Produktion“.


Ansprechpartner:
INITIATIVE BAYERISCHER UNTERMAIN
Markus Seibel (Regionalmanager)
Industriering 7
63868 Großwallstadt
Tel. 06022 26-2180
E-Mail: seibel@bayerischer-untermain.de





„Identität und Wandel“ – Zweites, reich bebildertes Buch zur Route der Industriekultur Rhein-Main


Pünktlich zu den Tagen der Industriekultur 2009 wurde das zweite Buch zur Route der Industriekultur Rhein-Main veröffentlicht. Der reich bebilderte Band präsentiert exemplarisch Orte, Unternehmen und aktuelle Entwicklungen zum Thema Industriekultur in der Region Frankfurt/Rhein-Main.

Es gliedert sich in fünf Teile:

In Teil 1 geht es um die Bedeutung der Route der Industriekultur für die Region Frankfurt/Rhein-Main.

Teil 2: Firmen-, Orts- und Unternehmensportraits stellt u. a. die Stanniolfabrik in Eppstein, Linde in Aschaffenburg und Rolls-Royce in Oberursel vor.

Teil 3 widmet sich dem diesjährigen Fokusthema der Tage der Industriekultur Rhein-Main: Häfen und Flugplätze – Infrastruktur im Wandel heißt es, und stellt verschiedene Umschlagplätze für Menschen und Waren der Region vor – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die in einigen Fällen eine völlige Umnutzung beinhaltet. Auch die Määkuh, das ehemalige Kettenschleppschiff, das Aschaffenburg und Mainz miteinander verband, ist mit dabei.

Teil 4 und 5 zeigen die Dynamik der Route der Industriekultur Rhein-Main: gelungene Restaurierungen und Umnutzungen, aber auch Orte des Verfalls.

Identität und Wandel – Route der Industriekultur Rhein-Main, Band 2
ISBN 978-3-937774-70-1
240 Seiten, Broschur, mit über 300 Abbildungen, 16,80 Euro, CoCon Verlag
www.cocon-verlag.de